Linda Fäh
Weshalb engagieren Sie sich bei Pink Ribbon?

Ich engagiere mich seit vielen Jahren für Pink Ribbon, weil es sehr viele Betroffene gibt und ich selber auch betroffen sein könnte. Nur wenn wir uns engagieren und die Menschen aufmerksam machen, können wir etwas bewegen. Zudem habe ich in meinem engeren Umfeld auch jemanden, der seit vielen Jahren an Brustkrebs leidet. Besonders für sie und für alle, die betroffen sind, möchte ich mich einsetzen und ihnen mit meiner Solidarität Mut machen, weiterzukämpfen.

Wie lange sind Sie schon Moderatorin des Pink Ribbon Charity Walk?

Im Jahr 2010 bin ich zum ersten Mal auf den Event aufmerksam geworden und bin mitgelaufen. Danach hat mich die Organisation angefragt, ob ich die Moderation übernehmen würde. Dieses Jahr werde ich also schon zum fünften Mal in Folge den Event moderieren.

Was wünschen Sie sich, in Bezug auf den Kampf gegen Brustkrebs, für die Zukunft?
Ich wünsche mir, dass sich alle Frauen schon früh mit dem Thema auseinandersetzen und sich regelmässig untersuchen lassen. Je früher man Brustkrebs erkennt, desto grösser sind die Heilungschancen.

Franco Marvulli
Weshalb engagieren Sie sich bei Pink Ribbon?

Weshalb? Weil es uns alle angeht. Jeden von uns, ob Frau oder Mann, kann es treffen. Ich möchte zusammen mit den anderen Botschaftern etwas bewegen und auf dieses Problem aufmerksam machen. (Wussten Sie, dass auch Männer Brustkrebs haben können?)

Wie lange sind Sie schon Pink-Ribbon-Botschafter?

Ich habe mich im 2012 erstmals für die Brustkrebs-Prävention engagiert. Seit diesem Zeitpunkt mache ich, was ich kann.

Welche persönlichen Erfahrungen verbinden Sie mit dem Thema Krebs?

Zum Glück keine im nahen Verwandtenkreis. Das spielt aber keine Rolle – diese Situation kann sich schnell ändern. In meinem Bekanntenkreis gab es schon sehr viele, jung oder alt …

Was wünschen Sie sich, in Bezug auf den Kampf gegen Brustkrebs, für die Zukunft?

Die Krebsmedizin macht heute schon riesige Fortschritte. Für die Zukunft wünsche ich mir einen einfachen und genauen Selbsttest, zudem ein Verfahren zur Früherkennung, damit die Brust nicht entfernt werden muss.

Sarah Meier
Warum sind Sie Pink-Ribbon-Botschafterin?

Weil ich es wichtig finde, dass die Öffentlichkeit über das Thema Brustkrebs informiert und dafür sensibilisiert wird. Denn es kann jeden treffen! Ich habe Vertrauen in die Pink-Ribbon-Organisation und sehe, dass die Events und Kampagnen nahe bei den Leuten stattfinden und somit wirklich etwas bewirken.

Wie lange sind Sie schon Pink-Ribbon-Botschafterin?

Ich weiss das gar nicht mehr ganz genau … aber schon einige Jahre. Auch am Pink Ribbon Charity Walk war ich schon einige Male dabei.Welche persönlichen Erfahrungen verbinden Sie mit dem Thema Krebs?

Meine Grossmutter starb vor vier Jahren an Krebs, das war natürlich sehr traurig.

Was wünschen Sie sich, in Bezug auf den Kampf gegen Brustkrebs, für die Zukunft?

Natürlich wäre der Wunsch da, dass Brustkrebs irgendwann in jedem Fall heilbar ist. Aber ein realistischeres Ziel wäre, dass durch gute Aufklärung und präventive Untersuchungen Brustkrebs schon in frühem Stadium erkannt und so behandelt werden kann.

Beatrice Tschanz
Weshalb engagieren Sie sich bei Pink Ribbon?

„Pink Ribbon“ ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie sich aus zarten Anfängen eine riesige Bewegung entwickelt hat, um betroffenen Brustkrebspatientinnen unsere Solidarität zu zeigen und Mädchen und Frauen auf die Bedeutung der Prävention aufmerksam zu machen.

Wie lange sind Sie schon die offizielle Botschafterin von Pink Ribbon Schweiz?

Von Anfang an! Das heisst seit 2007. Damals, als die Initiantin Nicole Zindel mit grossem Engagement und enormer Energie begann, die Idee umzusetzen, habe ich ihr gesagt, dass sie auf meine Unterstützung zählen kann.

Welche persönlichen Erfahrungen verbinden Sie mit dem Thema Krebs?

Leider mehr als eine Erfahrung und dies im engsten familiären Umfeld. Bei allem Leid und allen Tränen gibt es aber auch unendlich wertvolle Zeiten. Vor allem dann, wenn eine Krebskrankheit überwunden wird oder wenn eine Stabilität des Zustandes eintritt. Man lernt, dankbar zu werden für wertvolle Restzeit, für Nähe und Vertrauen der Betroffenen. Für Angehörige ist eine Krebserkrankung eine enorme Belastung, physisch und psychisch. Auch sie brauchen unsere Solidarität und unsere Verbundenheit.

Was wünschen Sie sich, in Bezug auf den Kampf gegen Brustkrebs, für die Zukunft?

Für mich wäre die Nachricht „Brustkrebs besiegt!“ das Schönste. Doch das ist vorläufig noch ein Wunschtraum. In der Realität wünsche ich mir noch stärkeres Bewusstsein für die Bedeutung der Prävention, für die Eigenverantwortung, rechtzeitig und regelmässig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen.