«Hautkrebs kann in jedem Alter vorkommen. Gerade bei älteren Menschen tritt Hautkrebs jedoch vermehrt auf», erklärt Dr. med. Martin K. Kägi, Facharzt für Dermatologie am Hautzentrum Zürich. Sensibilisieren ist deshalb eines der Ziele, das sich die Hautkrebsvorsorge gesetzt hat. «Es ist wichtig, dass die Leute über Hautkrebs Bescheid wissen, dass sie wissen, wie man sich schützen kann und was mögliche Warnzeichen sind», erklärt Kägi.

Verschiedene Typen

Beim Hautkrebs gibt es verschiedene Typen. Basalzellkarzinome ,spinozelluläre Karzinome sowie der gefürchtete schwarze Hautkrebs, das Melanom. Ein Melanom entwickelt sich meist auf normaler Haut oder aus einem schon bestehenden Muttermal. «Es ist deshalb zentral, dass man seinen Hauttyp und seine Muttermale kennt. Verändert sich ein bestehendes Muttermal oder hat sich eine neue, auffällige Hautveränderung gebildet die schnell wächst und sich verändert, sollte man unbedingt einen Dermatologen aufsuchen», rät Martin K. Kägi.

Beobachtung wichtig

Wer regelmässig zur Vorsorgeuntersuchung geht und seine Leberflecke und Muttermale selbst beobachtet, erhöht die Chance, dass Hautkrebs rechtzeitig erkannt und erfolgreich behandelt werden kann. Als wichtiger, aber nicht einziger Risikofaktor für Hautmelanome gilt nach wie vor die UV-Strahlung von Sonne und Solarium. «Besondere Vorsicht ist zudem bei Personen mit vielen Muttermalen geboten. Ebenso, wenn bei einem Familienmitglied Hautkrebs diagnostiziert wurde», so der Dermatologe.