Die Sommerferien liegen leider wieder hinter uns und das Einzige, was uns noch daran erinnert, sind ein paar Urlaubsfotos und die noch sonnengebräunte Haut. Spätestens jetzt sollte man die eigene Haut etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Denn die zahlreichen Sonnenbäder beziehungsweise Sonnenstunden könnten die Haut nicht nur gestresst, sondern auch kleinere oder grössere Hautschäden angerichtet haben.

Feuchtigkeit zurückgeben

Nach den Sommerferien ist die Haut besonders pflegebedürftig. Die Hornhaut hat sich durch die viele UV-Strahlung verdickt. Deshalb ist unsere Haut nach dem Urlaub nicht nur brauner, sondern auch rauer und schuppiger.

Doch wie merkt man, ob man einen Sonnenschaden aus den Ferien mitgebracht hat? Indem man einen Hautarzt aufsucht

Damit die Epidermis wieder weich und elastisch wird, bedarf es einer reichhaltigen Pflege. Aftersun-Lotionen sind bestimmt nicht verkehrt, da diese Produkte gezielt auf sonnenstrapazierte Haut abgestimmt sind.

Doch auch Produkte, die Aloe vera oder Urea enthalten, eignen sich hervorragend, weil sie die Haut beruhigen und ihr zugleich viel Feuchtigkeit spenden.

Relativ wirkungslos sind hingegen Öle, da sie in der Regel nur schlecht einziehen. Während die regelmässige Aufnahme von Vitaminen und Wasser den Zellschutz und die Regeneration ankurbeln, kann man die trockenen Hautschuppen gut mit einem Peeling beseitigen.

Gebräunt ist nicht gesund

Eine gesunde Bräune gibt es nicht. Eine gebräunte Haut bedeutet, dass diese vielmehr sonnengestresst als sonnenverwöhnt wurde. Die sommerliche Bräune ist nichts weiter als eine Abwehrreaktion der Haut auf die Sonneneinstrahlung.

Die Folgen davon können lichtbedingte Hautalterung, Pigmentstörungen, Sonnenallergien, Sonnenbrände und im schlimmsten Fall sogar Hautkrebs sein.

Unsere Urlaubsbräune sollten wir auch nicht mittels Solariengängen künstlich zu erhalten versuchen. Denn nicht nur natürliches Sonnenlicht, sondern auch die UV-Strahlung von Solarien kann Sonnenbrand auslösen und die Entstehung von Hautkrebs begünstigen.

Hautkontrolle

Doch wie merkt man, ob man einen Sonnenschaden aus den Ferien mitgebracht hat? Indem man einen Hautarzt aufsucht. Gerade für Menschen mit erhöhtem Hautkrebsrisiko, einem hellen Hauttyp oder mit vielen Muttermalen ist eine Vorsorgeuntersuchung beim Hautarzt nach dem Sommer besonders angebracht.

Auch für Personen, die sich grössere Sonnenbrände eingehandelt haben oder Veränderungen an ihren Muttermalen beobachten konnten, ist der regelmässige Gang zum Hautarzt zu empfehlen. Sonnencremes sollten übrigens auch nach dem Urlaub ein Thema bleiben.

Denn die Sonne kann auch in der Schweiz – gerade in erhöhten Lagen – sehr intensiv scheinen.