Obwohl die Sterblichkeitsrate in den letzten Jahren um ca. 30% sank und die Behandlungsmethoden immer besser werden, sterben täglich immer noch mindestens 14 Frauen an der Krankheit. Bewusster leben in Kombination mit einem gesunden Lebensstil kann schon viel bewirken. Mit den folgenden Präventationsmassnahmen können Sie das Erkrankungsrisiko eindämmen.

Tasten Sie Ihre Brust regelmässig selbst ab, um ein Gefühl für Ihren Körper zu bekommen. Dies ersetzt jedoch nicht den jährlichen Besuch beim Frauenarzt. Denn, je früher Brustkrebs diagnostiziert und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Das Brustkrebsrisiko erhöht sich mit stetigem Alter. Für Frauen ab 50 Jahren ist es empfehlenswert eine Röntgenuntersuchung der Brust in Erwägung zu ziehen. Die Mammografie, so wird diese Untersuchung genannt, gilt zur Zeit als eine der wichtigsten Methoden, um Brustkrebs bei Frauen ab 50 rechtzeitig zu erkennen.

Der tägliche Verzehr einer ordentlichen Portion Obst und Gemüse kann ebenfalls seinen Beitrag leisten. Der Genuss von  Zitrusfrüchten, wie Zitronen und Orangen liefern viel A, C und E. Vitamine, die den Körper vor krebserregenden Substanzen schützen können. Ein Spitzenreiter unter den krebshemmenden Leckereien sind Beerenfrüchte wie Cranberrys, Blaubeeren und Brombeeren enthalten viele kraftvolle Antioxidantien, die aggressive freie Radikale unschädlich machen.

Übergewicht in der Kindheit und Jugend, sowie nach dem Eintritt der Wechseljahre begünstigt die Entwicklung von Brustkrebs. Zu viele kalorienreiche Speisen und gleichzeitig fehlende Bewegung führen schnell zu einem hohen Körpergewicht und einem erhöhtem Körperfettanteil. Übergewichtige schütten mehr Insulin aus, was wiederum die Zellteilung fördert. Somit wirkt sich das Körperfett stark auf den Tumorwachstum aus.


Der Konsum von zu viel Alkohol fördert das Brustkrebsrisiko, denn es erhöt den Östrogenspiegel im Blut. Zusammen mit einem Folsäuremangel, welcher etwa durch falsche Ernährung und Alkoholmissbrauch verursacht wird, verschlimmert den schon schlechten Einfluss von Alkohol.

Was viele Frauen nicht wissen ist, dass durch die Einnahme von östrogen- und gestagenhaltigen Kombinationspräparaten zur Schwangerschaftsverhütung oder in den Wechseljahren, das Brustkrebsrisiko gesteigert wird. Daher sollte man sich gut informieren und sich zweimal überlegen zu welchen Verhütungsmittel man greifen möchte.

Rauchen ist prinzipiell sehr schädlich und kann viele schwere Krankheiten, von Herzkreislauf, über Schlaganfall und auch Krebs, verursachen. Nicht nur der Lungenkrebs wird durch diese schlechte Gewohnheit gefördert, auch das Brustkrebsrisiko nimmt zu. Gerade für Teenager und Frauen vor der ersten Schwangerschaft ist das Gefahr besonders hoch. Legen Sie die Kippe zur Seite und greifen Sie lieber zur Obstschale.