Sandra Lienhart, Sie sind Vorsitzende der Geschäftsleitung von der Bank Cler. Aus welchen Gründen engagiert sich die Bank im Kampf gegen Krebs?

Die Bank Cler hat die gesellschaftliche Verantwortung früh und explizit zum Thema gemacht. In der Bank sind ethische, soziale und ökologische Anliegen tief verwurzelt und Teil der 90-jährigen Geschichte.

Soziales Engagement gehört zum Leistungsversprechen der Bank Cler.
 

Mit der Krebsliga Schweiz sind wir schon vor Jahren eine strategische Partnerschaft eingegangen. Dieses Engagement haben wir mit unserer Zusammenarbeit mit dem «Pink Ribbon Charity Walk» noch verstärkt.

Sie sind seit über zehn Jahren die Hausbank der Krebsliga …

Und stolz darauf! Oberstes Ziel der Krebsliga ist es, die Spendengelder umsichtig einzusetzen und verantwortungsbewusst verwalten zu lassen. Zudem leistet die Krebsliga wichtige Hilfe zur Selbsthilfe, indem sie Betroffenen das Krebstelefon oder Beratung per Mail anbietet. Aber sie steht auch mit Rat und Tat den Angehörigen und Nahestehenden zur Seite.

Die Bank Cler ist Presenting Partner des Pink Ribbon Charity Walks. Nehmen Ihre Mitarbeitenden auch am Walk teil?

Wir unterstützen den Anlass nicht nur finanziell. Jährlich nehmen etwa 100 Personen unseres Teams, deren Familienangehörige und Freunde aktiv teil. Primär möchten wir ein Zeichen für die Solidarität mit den Frauen setzen.

Warum liegen Ihnen die Partnerschaften mit den verschiedenen Krebsorganisationen persönlich am Herzen, Frau Lienhart?

Weil mir Menschen sehr wichtig sind. In unserem Job haben wir tagtäglich mit Menschen zu tun – das Bankgeschäft basiert auf Vertrauen, und diese Menschen vertrauen uns ihre Bedürfnisse und persönlichen Probleme an.

Leider sind diese Geschichten nicht selten von Krebserkrankungen geprägt. Brustkrebs ist, nicht zu vergessen, nach wie vor die häufigste Krebsart, die bei Frauen auftritt, und auch die häufigste Krebsart, die zum Tod führt. Wenn wir eine Bank sein möchten, die man aus ganz persönlichen Gründen mag, einfach darum, weil man unsere Bank durch die Menschen wahrnimmt, dann müssen Themen wie Solidarität und gesellschaftliche Verantwortung in unseren Genen sein.

Das ist ein hoher Anspruch in einer Zeit, die nur noch von Gewinnmaximierungen geprägt zu sein scheint …     

Das stimmt. Unsere Engagements zeigen seit Jahren, dass wir nicht nur über Solidarität reden, sondern sie auch leben. Während des Brustkrebsmonats Oktober engagieren wir uns zusätzlich mit einer gesamtschweizerischen Kampagne.
 

Wir möchten die Bevölkerung mit Events in allen Sprachregionen sensibilisieren: für den Zusammenhang von Spendengeldern und dem Kampf gegen diese Krankheit.
 

Wir wollen Gespräche über Brustkrebs und die Krankheit Krebs generell anregen, uns austauschen und erfahren, wie Betroffene, Angehörige, Arbeitskollegen und Vorgesetzte damit umgehen. Und natürlich wollen wir Spenden generieren.  

Was raten Sie Menschen, die an solchen Veranstaltungen auf Sie zukommen und ihre Hilfe anbieten?

Persönlich rate ich, am Solidaritätslauf Pink Ribbon Charity Walk teilzunehmen, der jedes Jahr im September stattfindet. So kann die Krebsliga in ihrer täglichen Arbeit unterstützt werden. Und natürlich hilft jede Spende.

Gibt es weitere Beispiele für soziales Engagement Ihres Unternehmens?

Die Bank Cler setzt sich seit über 90 Jahren auf viele Arten für die Schweiz ein. Wir finden es wichtig, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Denn in der Schweiz betreiben wir unser Geschäft, hier leben unsere Kundinnen und Kunden und unsere Mitarbeitenden.

Wir unternehmen Schritte für die Lohngleichheit, wir denken an Familien, wir handeln umweltbewusst. Und wir fördern junge Talente.  

Wo zum Beispiel?

Denken Sie nur an die Nachwuchsförderung in der Schweizer Musikszene, von Pop und Rock bis zur Klassik: Wir unterstützen angehende Bands und Solo-Acts durch die Swiss Music Awards.

Weitere Infos

Bank CLER AG

Sie haben Fragen? Wir sind für Sie da.

0800 88 99 66 

www.cler.ch